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Blade MSR

 Das ModellMSR-Pylone 






Der Blade lag unterm Weihnachtsbaum. Mit einem Gewicht von nur 28 Gramm und derart kleinen Ausmaßen, dass er auf eine Handfläche passt, ist der MSR eine echter Micro-Heli. Den zweiten Rotor sucht man vergeblich, der Drehmomentausgleich funktioniert konventionell per Heckrotor. Die Dinger sind jawohl ziemlich schwer zu fliegen. Je kleiner, desto zappeliger. Das ist jedenfalls das, was man hört. Mit mulmigem Gefühl gings erstmal ins Schlafzimmer. Schließlich ist der MSR ein Indoor-Heli, und die Betten sind im Falle eines Mißgeschicks schön weich.

Die Überraschung folgte auf dem Fuß: Der Blade ist nicht nur äußerst steuerfolgsam und kein bischen träge, sondern liegt außerdem(oder trotzdem?) sehr ruhig in der Luft. Man kann sogar die Knüppel für einige Sekunden loslassen, der Heli steht wie angenagelt da.



Das Komplettset beinhaltet außer dem auf 2,4Ghz sendenden, von mir liebevoll "Gamepad" genannten Sender, auch ein Ladegerät und 2 Akkus. Der Blade fliegt mit einem Akku ca. 5min. Die 5min verfliegen aber während des Trainings ziemlich schnell. So habe ich mir noch 2 zusätzliche Akkus gegönnt. Diese sind recht günstig zu haben, und man kann dann, dank des Ladegeräts, das bis zu 4 Akkus unabhängig, aber gleichzeitig laden kann, nonstop fliegen. Das Ladegerät kann anstelle des mitgelieferten Netzteils auch mit 4 Mono-Zellen betrieben werden, sehr praktisch, falls man z.B. mal in einer Halle fliegen geht wo kein Stromanschluss vorhanden ist. Der Sender bzw. das Set ist leider nur in Mode 1 und 2 erhältlich. Doof wenn man, so wie ich, an Mode 4 gewöhnt ist. Das ist bei Heli-Piloten zwar eher selten anzutreffen, doch ich fliege meine Flächenflieger auch in Mode 4 und so wundert es nicht, dass die ersten Helis die ich geflogen bin, ausschließlich virtuelle waren, im Simulator nämlich, und diese flog ich auch in Mode 4. Daran bin ich nun so gewöhnt, dass es mir im Mode2 mit der mitgelieferten Fernsteuerung nicht gelungen ist, den Blade vernünftig zu pilotieren. Nach einer kleinen Google-Session, nach der klar war, wie der Sender von innen aussieht, hieß es: Lötkolben raus! Mit etwas Löterfahrung sind die entsprechenden Schritte schnell bewerkstelligt, und schon klappts auch mit dem Fliegen!

Vor dem ersten Einsatz in der Halle habe ich dann noch das in der Anleitung bestens beschriebene Tuning für Fortgeschrittene betrieben, und die Gestänge des Rotorkopfes von den beiden kurzen Armen der Taumelscheibe auf die Langen umgehängt. Daraus wurde dann beim ersten Schwebeversuch nicht, wie erwartet, ein Eiertanz, sondern der Blade reagiert wesentlich besser auf die Steuerbefehle und ich muss sagen, ich komme damit besser klar und kann ihn in dieser Einstellung sogar noch besser auf der Stelle halten. Schnell folgten Schwebeübungen, wie z.B. auf einem Stapel DVD-Hüllen landen. Das klappt mittlerweile sehr gut, und ich fliege nun auch in engeren Räumen als dem Schlafzimmer. Die weiche Unterlage muss übrigens auch nicht sein: Der Blade hat mittlerweile einige Kollisionen hinter sich, ohne mit der Wimper zu zucken, das Teil ist echt robust!

Ich kann meine Begeisterung über dieses Gerät nicht verbergen, und sie lässt auch bisher nicht nach. Die ultimative Herausforderung, die ich nach 4 Akkuladungen das erste mal geschafft habe, habe ich auch noch gefunden. Dazu möge man das zweite Tab "MSR-Pylone" anklicken!



In der Halle gabs dann den ersten "richtigen" Rundflug. Holla the Woodfairy, da merkt man den Unterschied zum Koax aber deutlichst! Das Ding geht ab wie Schmidts Katze! Wenn man den Knüppel am Ende wieder loslässt, bäumt er sich ein bischen auf, aber das dürfte an meinen bescheidenen Flugkünsten liegen. Hier ist noch Training gefragt.