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Als erstes habe ich den Plan sowie die Teileübersicht ausgedruckt. Den Bauteilplan habe ich dann mit der Schere in seine einzelnen "Bretter" zerlegt und anschließend mit Pritt-Stift auf das jeweilige Holz geklebt. Pritt-Stift hat den Vorteil, dass man das Papier nach dem Ausschneiden wieder leicht ab kriegt. Trotzdem sollte man damit nicht zu sparsam sein, nichts ist ärgerlicher, als wenn sich beim Schneiden das Papier ablöst und die Bauteile krumm werden. Sollte doch mal was nicht ablösbar sein, kann man immer noch zum Schmirgelpapier greifen. Damit sind auch die letzten Papierreste bald Vergangenheit.

Der Bau beginnt mit dem Ausschneiden der Holzteile. Zunächst habe ich die Sperrholzteile mit der Laubsäge ausgesägt:



Dann durfte das Balsamesser rotieren. Hierbei sollte man unbedingt eine scharfe Klinge verwenden. Das habe ich gemerkt, nachdem ich die Hälfte der Teile mit einer alten Klinge geschnitten hatte...

Balsateile und Sperrholzteile:



Der Rippensatz, hier hatte ich Gott sei Dank schon die scharfe Klinge im Einsatz:



Für die 5mm Balsa-Teile habe ich bei den runden Ausschnitten und bei den Schnitten quer zu Maserung wieder die Laubsäge gezückt:



Dann konnte es los gehen. Begonnen wird mit dem Rumpf und an diesem mit den Spanten. Ich war hocherfreut, als die beiden M3 Muttern sofort saugend in die dafür vorgesehenen Aufnahmen passten. Hier war immerhin keine CNC-Fräse am Werk, sondern ich und meine Feile! Dank der hervorragenden Bauanleitung kamen während des gesamten Rumpfbaus weder Fragen noch Probleme auf. Hier sind schon die Spanten verklebt, die Verstärkungsleisten auf den Seitenteilen, und der Nasenklotz aus 3 5mm Teilen zusammengefügt:



Anschließend werden schon die Seitenteile mit den Spanten verbunden. Die Konstruktion lässt sich derart zusammenstecken, dass alles bereits ohne Kleber hält. Dabei finden alle Teile automatisch ihren richtigen Platz. Also fix wieder auseinandergenommen, Weißleim drauf, und wieder zusammengebastelt. Das Ganze habe ich dann mit etwas Tesafilm gesichert und etwas trocknen lassen.



Die Rumpf Ober- und Unterteile werden mit festgeklebt und mit Nadeln fixiert. Im hinteren und mittleren bereich muss man die Seitenteile noch etwas biegen, damit sie der Rumpfkontur folgen.



Während diese Geschichte trocknet, kann man den Nasenklotz bearbeiten, feststellen, dass man die Maserung verkehrt herum hat(obwohl in der Anleitung darauf hingewiesen wurde), einen Neuen herstellen, und dann die Kühlluftöffnungen nochmal richtig herum in den Klotz feilen. Dabei kommt dann sowas heraus:



Ist man damit fertig, ist auch schon alles so weit trocken, dass man den Klotz an den Rumpf kleben kann:



Dann habe ich den Motorspant hergestellt. Dazu habe ich eine Epoxi-Platine von ihrem Kupfer befreit, und dann den Spant mit der Laubsäge(Metallsägeblatt) ausgesägt. Das ging besser als anfangs von mir befürchtet. Das Sägeblatt kann man danach trotzdem wegschmeißen. Den Motorspant habe ich dann mit Sekundenkleber an die Nase geklebt(also die Nase vom Rumpf, nicht meine). Den Tipp aus der Bauanleitung mit den Bowdenzugröhrchen habe ich auch übernommen. Wie in dem o.g. Thread vorgeschlagen, habe ich die Röhrchen auch gleich mit eingeklebt und dann mit dem Messer bündig abgeschnitten. Dann habe ich den rumpf komplett verschliffen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen:



Das nun vor mir liegende Gebilde macht einen leichten aber stabilen Eindruck. Außerdem sieht es nicht so aus, als könnte man in dem Ding Platzprobleme kriegen.

Weiter geht es mit der Fläche. Zuerst wird das ganze Ding zusammengesteckt, der Holm durchgesteckt, alles ausgerichtet und dann zuerst die untere Beplankung verklebt. sämtliche rippen richten sich aufgrund der genialen Konstruktion von selbst aus! Man sollte natürlich die Aussparungen in Nasen- und Endleiste peinlich genau an der richtigen Stelle hineingeschnitten haben...
Völlig begeistert bin ich auch von der Tragflächenbefestigung. Und überrascht über mein handwerkliches Geschick bin ich auch wieder: Hier liegen 3 Löcher übereinander, da wäre zu erwarten gewesen, dass da irgendwas nicht passt. Aber: Völlig super! Passt wie Arsch auf Eimer! Hier mal ein Bild von dem Gerät:



Danach habe ich noch die Randbögen angeklebt. Jetzt wären die Servos dran gewesen, aber die, die ich noch hatte, passten leider nicht. Jetzt heißt es warten, bis passende da sind. Trotzdem konnte ich nicht anders und musste das Ding schonmal zusammenstecken. Sieht doch schon ganz passabel aus!



Der Einbau der Servos in die Tragfläche bereitete mir anfangs Kopfzerbrechen. Meine Exemplare waren ein wenig zu groß! Auf beiden Seiten ca. 0,3mm abgeschliffen, passten sie dann doch. Die Schlitze für die Ruderhörner mussten etwas nach außen wandern, die eigentlich vorgesehenen, aber relativ teuren Dymond D47 sind wohl etwas flacher.



Dann konnte die obere Tragflächenbeplankung aufgeklebt werden. Dies geschah mit Weißleim, so hat man genug Zeit, alles damit einzuschmieren, das Teil auszurichten, anzudrücken und mit Stecknadeln zu sichern. Mit Sekundenkleber hätte das nur wieder harte Fingerkuppen gegeben.



Anschließend konnten die Fläche und die Querruder verschliffen werden, danach sahen sie so aus:



Sodenn ging es ans Bespannen. Zuerst die Folie grob zugeschnitten und an den Kanten "angepunktet":



Dann die Kanten komplett festgebügelt und die Folie dabei bis auf die andere Seite gezogen:



Dann den Rest fest- und glattgebügelt:



Die Ausschnitte für die Servohörner und -Kabel gemacht:



Alles auf der anderen Seite wiederholt, dabei zieht sich die Fläche auch wieder gerade:



Die Leitwerke mussten auch dran glauben:



Und weils so schön ist, nochmal alles zusammengesteckt. Der schwarze Schmock kommt von der Billig-Folie, die ich eigentlich für den Rumpf verwenden wollte, weil noch vorhanden. Sah aber mies aus, weil sich, wie man ja hier unschwer erkennen kann, die Farbe von der Trägerfolie gelöst hat und dann das Holz durchschien. Da ist wohl noch eine Investition in Oracover nötig.



Jetzt hat auch der Rumpf seine Bespannung und das Modell konnte zusammengeklebt werden:



Dann kam die ersehnte Bestellung von Staufenbiel:



Fix den Motor eingebaut(Wow, was ist los? Auch hier passten die Löcher perfekt!), den Regler mit den mitgelieferten Buchsen versehen, und mal angeschmissen, die Mühle:



So konnte ich a) den Regler auf Funktion testen und b) die Zuordnung der Phasen am Regler feststellen, damit der Motor auch richtig herum dreht. Der Regler sollte nämlich seine Kabel und Buchsen verlieren, außerdem war das Empfängeranschlusskabel viel zu lang. Also legte er kurz einen kleinen Striptease hin:



Interessant, ein ATMega8L...*geifer*
Die Motorleitungen offenbarten sich als die herausgeführten Wicklungsdrähte:



Oftmals richtig mies zu löten, waren diese Exemplare noch human. Direkt an den Regler gelötet, spart das etwas Gewicht und sieht dazu auch noch wesentlich aufgeräumter aus:



Außerdem ist der Regler jetzt in Wagen..ähhh Fliegerfarbe.
Was fehlt noch? Z.B. die Schubstange für das Höhenruder. So fängt das Ganze an:



Das so mit Stahldrähten präparierte CFK-Rohr wird nun im Servohorn und im Ruderhorn eingehängt. Fertig!

Als mir beim Anschluss der Flächenservos (Wir erinnern uns: Die waren eingeklebt und hatten keine Luft mehr, weder oben noch unten!) Selbige wegen Verpolung(Jaja...wie blöd kann man eigentlich sein) abgeraucht sind, habe ich die Fläche in die Ecke geschmissen. Die neue Fläche habe ich inkl Ausschneiden aller Teile und Bespannung in nur 3 Tagen aufgebaut, und sie sieht besser und exakter aus als alle anderen Flächen die ich bis dahin gebaut hatte. Ein paar Änderungen sind auch eingeflossen. Die Ruder wurden nicht mehr mit Tesafilm befestigt, sondern direkt mit der Folie angebügelt. Außerdem erhielt die Fläche den Multiplex-Stecker für die Servos direkt eingeklebt, damit die dünnen Adern der Servokabel keinem Zug ausgesetzt sind und brechen:



Das Sperrholzbrettchen dient zur Verstärkung der 1mm Beplankung und zur Vergößerung der Klebefläche für die Buchse. Die Kontakte habe ich abgebogen, da die Buchse sonst nicht in das dünne Profil gepasst hätte. So sieht nun der flugfertige Taschenflitzer aus: