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Mini-Lichtmodul
für kleine Flugzeuge

Ziel dieses Projekts war es anfangs, meine GWS-Mustang mit schaltbarer Beleuchtung auszurüsten. Dafür reicht eigentlich eine ausgediente, modifizierte Servoelektronik. In diesem Fall sollten aber die ACLs(=Anti collision lights) an den Flächenenden zusätzlich blitzen. Also war wieder einmal eine kleine Eigenentwicklung gefragt. Dabei herausgekommen ist ein äußerst kleines Modul, dass für die vorbildgetreue oder vorbildähnliche Beleuchtung kleiner Modelle geeignet ist. Für Nachtflug oder größere Modelle ist es sicher nicht geeignet! Das war aber auch gar nicht das Ziel. Der Grund dafür ist, dass insgesamt nur 5 normale LEDs angesteuert werden. Die Stromversorgung erfolgt aus dem Empfänger, also je nachdem aus dem Empfänger-Akku oder dem BEC. Das ist bei 5 Standard-LEDs (20mA) völlig unkritisch und reicht füpr die kleinen Modelle, für die es gedacht ist, völlig aus. Vom Sender aus können jetzt mittels einem Schieber oder einem 3-stufigen Schalter folgende Zustände angesteuert werden:
  • Alle Lichter aus
  • Nur Positionslichter an(Dauerleuchten): 3 LEDs(rot links, grün rechts, weiß hinten)
  • Positionslichter und ACLs an
die ACLs(2 weiße LEDs an der linken und rechten Tragflächenspitze) blitzen kurz hintereinander auf. Das ist auch der Modus, den ich bei echten Flugzeugen am häufigsten gesehen habe. Theoretisch wäre natürlich durch Softwareänderung jeder andere Blitz/Blinkmodus möglich, ohne die Hardware zu ändern. Die Abmessungen der Platine betragen ca. 17x4x13mm(BxHxT). Das Gewicht ohne Kabel ist laut meiner doch nicht so ganz genauen Waage weniger als 1g.

So schaut die Platine aus:



Zu erkennen sind der Microcontroller, Abblock-Kondensator, ein Serienwiderstand in der Signalleitung, und 3 Basis-vorwiderstände für die Transistoren. Außerdem befindet sich in der oberen rechten Ecke der Anschluss für das Kabel zum Empfänger. der Serienwiderstand ist nötig, um das Signal des Empfängers mittels Pullup-Widerstand(intern im AVR vorhanden) auf einen für den µC verwertbaren Pegel anzuheben. Die erste Version des Moduls hatte den Widerstand noch nicht und funktionierte wunderbar am Servotester(Signalpegel ca. 5V), jedoch überhaupt nicht am Empfänger(Signalpegel ca. 2,9V!).
So sieht die Unterseite aus:



Hier sind nur die 3 Transistoren und die Anschlusspads für die LEDs zu finden. Die Vorwiderstände für die LEDs sind nicht mit drauf, da diese von den verwendeten LEDs abhängen!
Auf dem nächsten Bild ist das Modul mit Kabeln, eingeschrumpft und eingebaut in der Mustang zu sehen. Dazu gibt es wohl nicht viel zu sagen, außer, dass dafür wohl Platz in jedem Modell ist. Als Anschlussdrähte können natürlich auch direkt Kupferlackdrähte verwendet werden. Ich bin erst in der Fläche dazu übergegangen, da dazwischen noch die Steckverbindung zwischen Rumpf und Fläche kommt. Die wollte ich mechanisch einigermaßen belastbar haben.



Den Microcontroller habe ich, bevor ich ihn eingelötet habe, mit einer selbstgebauten Programmierzange ans Programmiergerät angeschlossen. Der wesentliche Trick dabei: Eine Streifenrasterplatine mit halbierten Leiterbahnen(Teppichmesser!). Der Rest erklärt sich von selbst:



Zum Schluss ein Bild des Moduls in Aktion:



Hier ist natürlich das Blitzen der ACLs nicht erkennbar. Selbige befinden sich übrigens unter den gleichen Abdeckungen wie die Positionslichter an den Flächenenden, welche aus Schrumpfschlauch, der über eine Balsaform geschrumpft wurde bestehen.

Wie immer gibt es natürlich auch zu diesem Projekt alle zum Nachbau benötigten Unterlagen kostenlos als Download. In der Zip-Datei sind das C-Programm und das Eagle-Projekt mit Schaltplan und Platinenlayout enthalten.