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Dolly

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23.04.08

Ein herzlicher Dank geht an Arno Wetzel, von dem ein Bau- und Fahrbericht über eine Feuerwehr-Dolly auf http://www.rc-network.de zu finden ist! Er hat mir mit mehreren Fotos stark beim Bau geholfen!
Heute habe ich alles zum Lackieren vorbereitet. Als erstes erhielt die Kajüte, die ich mir als Ersatzteil von meinem Händler bestellen ließ(ging erstaunlich schnell und hat weniger gekostet als ich anfangs vermutet hatte!), ihre Abkleber für die Fenster. Im Baukasten sind diese in fertiger Form dabei, bei dem Ersatzteil hätte man sich das auch gewünscht. So ist dies nun mit Tesa-Krepp geschehen. Wichtig ist, die Ecken richtig anzudrücken. Ich habe das Tesa komplett über das Fenster geklebt, dann die Kontur nachgeschnitten (An dieser Stelle geht ein recht herzlicher Dank an Mr. Lampes Mutter!), und dann das Kreppband außenrum wieder abgezogen. Das Ergebnis dieser Aktion ist hier zu sehen:



Dann habe ich den hinteren Teil der Kajüte ausgeschnitten und anschließend die Kajüte von innen komplett mit Tesa-Krepp abgeklebt, um sicher zu sein, dass kein Sprühnebel die Fenster von innen trübt. Das war nämlich bei der alten Kajüte passiert, und da dort die Fenster zusätzlich noch verkratzt waren und die Farbe auch keinem scharfen chemischen Mittelchen weichen wollte, fiel die Entscheidung zum Ersatzteil.
Anschließend wurde der Rumpf auf dem Deck mit Trittblech-Imitat von Robbe versehen. Die Stoßkanten fallen auf dem Foto so auf, weil man noch den blauen Stift vom Anzeichnen sieht. Später wird das natürlich lackiert. Die ca. DIN-A4 große Platte hat gerade so eben gereicht! Zur Verdeutlichung habe ich sämtlichen angefallenen Verschnitt mal vor das Boot gelegt. Ganz schön knapp! Außerdem wurde der Rumpf verschliffen. Dabei wurde einigen Sekundenkleber-Nasen, die damals am Rumpf heruntergelaufen waren, der Gar ausgemacht.
Außerdem wurden die Ränder der Trittbleche beigeschliffen. Der Rumpf ist nun bereit für seine rote Grundfarbe, unterhalb der Wasserlinie soll er schwarz werden. Dazu muss ich es aber erst fertig bauen, denn ich weiß ja noch gar nicht, wo die Wasserlinie ist.



Ebenfalls fein verschliffen(genau wie der Rumpf mit Körnung 400) wurde das Dach. Somit ist auch dieses bereit für die glänzende Farbe.



Wenn alles klappt habe ich morgen Abend noch genug Zeit, die drei Teile zu lackieren.

28.04.08

Ja, das hat wohl etwas länger gedauert! Das Zentrum des Problems war das Dach! Folgende Meinung konnte ich mir in den letzten Tagen eindeutig bilden:



Als erstes habe ich mit dem Robbe-Lack lackiert, und dachte mir noch:"kaufste mal was feines!" Die 400ml-Dose hat nämlich fast 12 Euro gekostet. Hierbei handelt es sich um Acryllack. Als ich den Rumpf nach der Trocknungsphase begutachtet habe, konnte ich leichte Flüche nicht unterdrücken. Man sah sämtliche Schleifspuren des 400er Schmirgelpapiers! Sowas ist mir ja noch nie passiert!
Am Aufbau hat so weit alles funktioniert, bis auf zwei Stellen, an denen die Farbe etwas unter die Maske gekrabbelt ist. Hier nochmals ein Dankeschön an die Firma Robbe, dass sie die Abkleber beim Ersatzteil nicht mitgeliefert haben.
Die entsprechenden Stellen habe ich mit einem Skalpell(runde Klinge, deswegen hierfür sehr gut geeignet) abgeschabt. Die Scheibe hat zwar ein paar Kratzer an der Stelle, aber diese fallen kaum auf. Der absolute Knüller war das Dach: Nachdem es damals schwarz lackiert worden war, habe ich es zu einem früheren Zeitpunkt schoneinmal versucht mit Revell-Farben und Pinsel rot zu machen. Das Ergebnis war nicht akzeptabel. Also habe ich das Dach mit 400er Schmirgelpapier schön angeschliffen und auch darauf geachtet dass die Oberfläche schön glatt war. Dann habe ich das Dach mit dem Robbe-Sprühlack lackiert. Als ich es nach der Trocknungsphase begutachtete, musste ich feststellen, dass sich der Lack aufgeworfen hatte, es sind also kleine GRand-Canyon-Muster entstanden. Dass dies passieren konnte fiel mir danach wie Schuppen von den Augen. Klar, verschiedene Lacktypen vertragen sich nicht unbedingt immer.
Die anschließende, mehrstündige Schleifaktion zuerst mit 200er und dann mit 400er Schmirgelpapier und zum Schluss, vor allem an den Rundungen(wo diese Huckel sind für Suchscheinwerfer etc.) entfernte zwar sämtliche Farbe vom Dach, entfernte aber zusätzlich auch einiges an Dach. Zuerst habe ich die vorgennanten Huckel so flach geschliffen, dass dort nur noch große Löcher im Dach waren, dann hat der Dremel etwas zu viel des Guten getan und kleine Kuhlen in das Dach gebürstet. Das gab dem alten Dach den Rest, ein neues musste her!
Das neue Dach wurde mit dem Messer aus 2mm Polystyrol-PLatten ausgeschnitten. Es hat genau die Äußere Form das alten Daches, nur die ganz leichte Wölbung des Daches fehlt. Das hat aber auch den Vorteil, dass ich für die Positionslichter nicht diese Vertiefungen brauche, die das original-Dach hat. Die Huckel fand ich eh doof, sowas hat ein echtes Boot nie im Leben! 2 Platten wurden mit Sekundenkleber übereinander geklebt, der Rand rund verschliffen. Anschließend wurde die Naht der beiden Platten mit Polyester-Autospachtel verspachtelt und dann nochmal geschliffen. Vorausgegangen war mangels Spachtel ein Versuch mit Stabilit(für irgendwas muss das Zeug ja gut sein). Denkste! Beim Schleifen löste sich sämtliches STabilit aus den Vertiefungen. Hier sieht man das neue Dach neben dem Alten:



Anschließend lackierte ich das neue Dach, an dem noch keinerlei Farbe überhaupt dran war! Wie gesagt nur Stabilit und Autospachtel, beides ordentlich durchgehärtet. Vor dem Lackieren habe ich das Teil mit Benzin abgeputzt. Und trotzdem: Der Lack feierte wieder sein Grand-Canyon-Fest! Das war Sonntag. Heute habe ich das Dach nochmal angeschliffen(Ro-Color war also noch drauf), die Huckel weggeschliffen und dann mit oben gezeigtem Lack aus dem Baumarkt, auf Kunstharz-Basis, lackiert. Was soll ich sagen, keine Aufwürfe, keine Schleifspuren, optimal! Wer eine halbe Dose Ro-Color RAL 3000 (feuerrot) haben möchte, möge sich bei mir melden!
Nun sieht das Dach freundlicherweise so aus:



Erfreut über den heutigen Erfolg habe ich noch das ja schon mit Trittblech beplankte Deck gestrichen(Diesmal wieder Revell-Farbe mit Pinsel). Dann habe ich das ganze Boot mal zusammengesteckt bzw. alles aufeinander gelegt, das sieht dann so aus:



Morgen folgen die Lichter auf dem Dach, mit denen ich mich heute schon ausgiebig beschäftigt habe(aber noch nichts montiert).

01.05.08

Gestern habe ich die LEDs für die Beleuchtung vorbereitet. Da ich leider nur noch 5mm LEDs in meinem Vorrat hatte, und diese nicht passten, wurden sie halt passend gemacht. Die im Beschlagsatz mitgelieferten Glühlämpchen werde ich nicht einsetzen. LEDs leben länger, und die Verdrahtung kann ich auch selbst machen. An den Birnchen sind nämlich unauswechselbar gaaanz dünne Litzen schon dran, und die sind mir nun wirklich zu anfällig. Wenn da mal was bricht, kann ich wieder das ganze Boot auseinanderreißen. Darüberhinaus haben LEDs weniger Stromverbrauch =>ergo längere Fahrzeit ;-).
Das verkleinern der LEDs geht eigentlich ganz gut, wenn man einmal weiß wie. Für die erste habe ich noch eine halbe Stunde gebraucht, alle andern waren in jeweils 10 min passend. In dem linken Bild ist eine LED im Originalzustand, also vor ihrem Missbrauch zu sehen. Setzt man auf dieser nun kurz über dem Chip ein Teppichmesser an und rollt die LED damit hin und her, und steigert man dann noch ein wenig den Druck, dann platzt genau der Teil über dem Messer ab (Bei der ersten LED habe ich die Kürzung noch mit Schmirgelpapier gemacht). Man sollte nur aufpassen, dass man nicht zu nah an dem LED-Chip ritzt, denn an dieser Stelle ist das Gehäuse natürlich auch schwach. Mir sind bei 2 LEDs die Chips mit abgeplatzt, Totalschaden. Wenn man die LEDs an der richtigen Stelle und in entsprechnder Stückzahl kauft, kann man das allerdings locker verschmerzen. Dies kann man auf dem rechten Bild sehen.



Rundherum habe ich die LED-Gehäuse dann mit einer Feile abgefeilt, bis sie in die Lampengehäuse aus dem Beschlagsatz passten. Das Ergebnis, 2 weiße (Toplicht und Achterlicht) und je eine grüne und rote (Positionslampen) passende LED, sieht so aus:



Die LED für den Suchscheinwerfer passte bereits nach dem ersten der gezeigten Schritte.