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Spitfire

Die Spitfire von Ripmax, Spannweite ca. 1200mm, wird mit einem Flyware Rex 340L-800 mit einer Luftschraube APC-E 11x7" an 4S Lipos Kokam 3200mAh ausgerüstet werden. Als Regler werde ich einen noch vorhandenen Jazz 40 einsetzen, der sollte gerade noch so reichen. Der Vorteil bei diesem Regler ist, er regelt bei Überstrom runter und raucht nicht ab. Daher kann ich dieses "Experiment" wagen. Empfänger wird ein ebenfalls noch vorhandener R 700 von Graupner. Als Servos habe ich die Hitec HS 225MG ausgewählt, diese passen genau in die am Modell vorhandenen Ausschnitte und sind Dank Metallgetriebe schön robust.
Hier habe ich die sauber in Tüten verpackten Einzelteile mal aus dem Karton befreit. Außerdem sieht man den Motor, die Servos und den für meine Begriffe monströsen Lipo-Akku. Dieser verfügt über 6mm² Anschlussleitungen! Leckofanni!



Hier nochmal der Rumpf und die sehr voluminöse Fläche einzeln ohne die Schutzkondome:



Die Torsionsanlenkung der Querruder. Das ist trotz der fehlenden Möglichkeit zur Querruderdifferenzierung hier eine tolle Sache, denn es spart ein Servo und vor allem, bei diesem schönen Modell besonders hervorzuheben, man sieht die Anlenkung einfach nicht. Genauso kann diese bei einer landung nicht abreißen. Es ist nämlich bei dieser Spitfire kein Fahrwerk vorgesehen. Auch das finde ich gut so, dann kann man sich wenigstens nicht im Rasen verhaken. Eine Spitfire in der Luft mit Fahrwerk sieht auch doof aus, also müsste es wenn dann schon ein Einziehfahrwerk sein, und die gehen entweder schnell kaputt oder sind teurer als das ganze Modell zusammen. Die Löcher links und rechts vom Servoschacht gehen übrigens bis unten durch und verstehen sich wie die Löcher an einer Bowlingkugel, verhelfen also beim Wurfstart(wir erinnern uns an ein paar Wörter vorher, ein Fahrwerk gitb es nicht) 2 Fingern zum nötigen Halt.



Dann nochmal zwei Bilder wie das Ding profisorisch/provessionell zusammengesteckt aussieht:





Mein langer Krankenhausaufenthalt und danach einige andere Projekte, die zwischendurch begonnen wurden, hatten bisher die Fertigstellung der Spitfire verhindert. Nun steht sie aber kurz vor dem Erstflug!
Der Wiedereinstieg in den Bau der Spitfire begann mit der Montage des Motors. Der originale Motorspant bestand aus 2x2mm Sperrholz mit der Güte von Wellpappe. Auch das Obere Teil, dass im Motordom verbaut war, bestand aus diesem Material und war schon durchgebogen. Gott sei Dank waren beide Teile auch so schlecht und mit riesigen Spalten verklebt, so dass ich sie leicht entfernen konnte. Ich habe die Teile dann aus hochwertigem Flugzeugsperrholz mit der Laubsäge ausgesägt. Dazu habe wie immer die Teile in SolidEdge gezeichnet, ausgedruckt, und mit Prittstift auf das Holz geklebt. So werden sie, wenn man einigermaßen sägen kann, sehr passgenau. Der neue Motorspant hat auch exakt die selben Kühlöffnungen wie der Motor. Die beiden Teile habe ich dann saugend passend mit Epoxydharz verklebt. Jetzt gefiel mir die Sache schon besser! Hier zwei Bilder vom Motoreinbau:





Hier sieht man auch schon das Blei, dass nötig war, um den Schwerpunkt richtig einzustellen. 70g sollten es am Ende sein. Außerdem erkennt man einen schwarzen Ring auf der Motorwelle bzw. dem Propelleradapter. Es handelt sich dabei um ein Stück harten PVC-Schlauch, das nötig war, weil der Spinner für Verbrennungsmotoren mit 6,4mm Wellendurchmesser gedacht ist, die Welle aber nur 6mm hat. Die Spinner-Grundplatte wurde auf 8mm aufgebohrt und der Ring als Adapter genutzt. Der Spinner läuft nun absolut rund und vibrationsfrei.
Zum Querruderservo gibt es nicht viel zu sagen, es wurde ganz normal eingebaut, nachdem mit dem Dremel etwas Platz für die Kabelführung geschaffen wurde. Als Servohorn kommt die runde Scheibe zum Einsatz, da ich dieser mehr Stabilität zutraue als den einzelnen Armen. Die Anlenkung läuft präzise und spielfrei und ist dabei trotzdem leichtgängig. Das Servo brummt rein gar nicht.



Die Akkubefestigung ist eine kleine Herausforderung. Der Riesen-Akku passte erst, nachdem ich die zwei Dreiecksleisten entfernt hatte. Gehalten wird der Akku von 2 Klettschlaufen(wie bei einem Turnschuh), die ich im Modell festgeharzt habe. Es fehlt noch ein hinterer Anschlag. Der Akku muss ganz nach vorne.



Blick ins Rumpfinnere. An der Wand ist ein kleiner Balsaklotz verklebt, an dem der Regler mit einem Kabelbinder befestigt ist. So fliegt er nicht durch die Gegend, hängt aber gleichzeitig allseitig voll im Kühlluftstrom. Die Kühlluft strömt durch ein großes Loch in der Motorhaube ein und verlässt den Rumpf durch die beiden Wurflöcher in der Fläche. Der Klotz nimmt zusätzlich die Multiplex-Buchse für das Flächenservo auf, so dass auch hier kein Kabel und keine Steckverbindung lose herumfliegt. Als Regler kommt ein mit 62A belastbares Exemplar von Simprop zum Einsatz, da der Jazz mit seinen 40A doch ziemlich knapp ausgelegt war. Auch beim Empfänger kommt ein anderer Typ zum Zuge als ursprünglich geplant, ein Graupner C17. Er ist mit einem Klettverschluss auf einer Trägerplatte befestigt. Sämtliche Kabel verschwinden durch einen Schlitz unter der Platte, so dass alles schön aufgeräumt aussieht. Die Platte ist durch Lösen der vorderen M2-Schraube und Vorschieben herausnehmbar. Die Schraube findet ihren Halt in einer auf der Rückseite aufgeklebten Mutter.



Die Antenne wird in einem Bowdenzugröhrchen nach hinten geführt und tritt dann am Rumpfende aus. Die Gabelköpfe sind vorne direkt auf die Stahldrähte gelötet. Am hinteren Ende sind Löthülsen mit M2 Gewinde aufgelötet, damit die Gestänge einstellbar bleiben. Auch diese Anlenkungen sind absolut leichtgängig und spielfrei geworden.



Hier noch einmal der Weg der Kühlluft. Ein Teil der Luft gelangt über das Ablenkbrettchen direkt zum Motor, der andere Teil geht unaufgewärmt in den Rumpf und kühlt den Regler.



Damit steht die Spitfire tatsächlich kurz vor dem Erstflug. Hier noch mal eine Gesamtansicht im unzerstörten Zustand:



Nachdem die Bleistücke alle in die Motorhaube gefallen waren, Gott sei Dank noch beim Ruderwege Einstellen, habe ich einen Bleiklotz gegossen und mit 2 Schrauben unter dem Motordom befestigt.

Die Spitfire war nun auch schon in der Luft und fliegt hervorragend! Von lammfromm bis absolut genialen Sturzflügen bei voller Geschwindigkeit mit Rollen ist alles drin.